Schweiz: Die «Insel» operiert neu vierarmig (Inselspital Bern)

Am Wochenende hat das Berner Inselspital seinen ersten Operationsroboter in Betrieb genommen. Das Inselspital hat ein neues Hightech-Gerät – einen vierarmigen Operationsroboter für schlüssellochchirurgische Eingriffe. Für einmal sei es im Kanton Bern mit einer Spitalinvestition schnell gegangen, sagen Ärzte.

"Wie zwei Händchen greifen die kleinen Zangen nach Nadel und Faden und treiben sie in die rosa Haut des toten Schweins auf dem Operationstisch. Bedächtig führen sie einige Stiche aus und schliessen die Naht in eleganten Bewegungen mit einem Knoten ab. Die Zangen sind die äussersten Enden von grossen Armen einer Maschine, die wie eine Spinne über dem Tisch schwebt. Zwei Meter weiter sitzt konzentriert der Chirurg Arvind Kumar vom All India Institute of Medical Science New Delhi vor einer Steuerkonsole. Kumar ist der stille Meister über das Geschehen auf der Schweinshaut. Über Hebelchen und Pedale führt er die Arme und Zangen. Er selber beobachtet die Miniszenerie durch zwei Gucklöcher, die in der Konsole dreidimensional den Eindruck vermitteln, er sei direkt am Ort der Operation. Der Zuschauer kann sie auf einem Flachbildschirm an der Hightech-Spinne verfolgen."

Ferngesteuerte Bewegungen

"Chirurg Kumar kam ans Berner Inselspital, um sich mit 20 Berufskollegen aus aller Welt in Trockenübungen mit dem Operationsroboter Da Vinci vertraut zu machen, den die Insel neu angeschafft und am Wochenende für eine Tagung zur Verfügung gestellt hat. Alle haben Erfahrungen mit der minimalinvasiven Chirurgie – der so genannten Schlüssellochchirurgie –, bei der ohne Aufschneiden über kleine Öffnungen im Innern des Körpers operiert und das Geschehen auf einem Bildschirm verfolgt wird. 'Der Roboter bietet auf diesem Gebiet völlig neue Möglichkeiten', sagt Ralph Schmid, Chefarzt Thoraxchirurgie an der Insel. Er mache damit seiner Benennung nach dem italienischen Renaissancekünstler Leonardo da Vinci alle Ehre. In der herkömmlichen Schlüssellochchirurgie führe der Chirurg die Instrumente von Hand. Der Stab mit den Kameraaugen und dem Lämpchen, der neu an einem Roboterarm befestigt ist, müsse umständlich von einer zweiten Person gehalten werden. Das Bild sei nur zweidimensional. Der Begriff 'Roboter' sei indes irreführend. 'Die Maschine macht nur das, was man ihr vorgibt.'

Nebst dem leichten Söiliduft liegt am Institut für experimentelle Chirurgie der Insel denn auch Aufbruchstimmung in der Luft. Die Chirurgen beugen sich über das Angebot an 5 bis 8 Millimeter grossen Scheren, Klemmen und Skalpellen, die an die Roboterarme montiert werden können. 'Mit Da Vinci kann ich die Instrumente nahezu so führen wie bei einer offenen Operation', sagt Schmid. Dank ausgeklügelter Technik haben die Roboterarme genau die gleiche Bewegungsfreiheit wie die Finger und Handgelenke des Chirurgen an der Konsole und vollziehen jede Bewegung etwa fünfmal verkleinert nach. Der Roboter bringt auch Vorteile gegenüber der offenen Operation. So kann der Chirurg während des Eingriffs sitzen. Wenn er die Instrumente loslässt, behalten sie ihre Position. Die Elektronik filtert das Zittern aus den Bewegungen. Das System habe jedoch keine 'taktile Rückmeldung', bedauern die Chirurgen. 'Wir denken oft mit den Händen', sagt Tom Treasure vom Guy’s Hospital London. Daran werde gearbeitet, sagt Kevin Horton von der kalifornischen Herstellerfirma."

Aufschneiden, wenn es blutet

"Weltweit sind 500 Da-Vinci-Systeme im Einsatz, 350 davon in den USA. In der Schweiz ist das Berner Inselspital das sechste, das den Roboter angeschafft hat, und das erste, das mit der neuen vierarmigen Generation arbeitet. Vor fünf Jahren kaufte sich das Universitätsspital Zürich Da Vinci. Es folgten die Genfer Privatklinik Beaulieu, die Zürcher Privatklinik Hirslanden, das Kantonsspital Aarau und das Unispital Genf. Am meisten durchgesetzt hat sich das Gerät im Fachbereich der Urologie. Wie Chirurg Jens Rückert vom Unispital Charité Berlin erklärt, werden in den USA bald 50 Prozent der Prostataentfernungen bei Männern mit Da Vinci ausgeführt. Mit dem Roboter könne schonender operiert werden als bisher, was oft die Erektionsfähigkeit erhalte und Inkontinenz vermeide. Ein vielversprechendes Anwendungsfeld sei auch die Gynäkologie. Der Roboter sei am besten für kleinräumige Eingriffe geeignet. Daher sei er in der Thoraxchirurgie – bei Operationen am Brustkorb – erst im Kommen. In seiner Klinik würden bereits alle Thymusdrüsenentfernungen mit Da Vinci ausgeführt, bei Lungenoperationen bestehe Zurückhaltung. Wie Insel-Chefarzt Schmid sagt, sind Eingriffe im Thorax gefährlich. 'Wenn es richtig blutet, müssen wir auf konventionelle Methoden umstellen'."

Schneller, mit weniger Fehlern

"Hubert John, Chefarzt Urologie der Hirslanden-Klinik in Zürich, konnte mit Da Vinci die Operationszeit für eine Prostataentfernung von viereinhalb auf drei Stunden senken, wie er im August gegenüber 'Gesundheit-Sprechstunde' sagte. Die Patienten verliessen das Spital bereits drei Tage nach der Operation und gingen drei Wochen später wieder zur Arbeit. Jens Rückert betont in erster Linie die neue Qualität der Operation. Studien belegten, dass mit Da Vinci weniger Fehler wegen mangelnder Ausbildung gemacht würden als mit bisheriger Schlüssellochchirurgie, auch legten Chirurgen eine grössere Geschicklichkeit an den Tag."

Neue Freiheit am Inselspital

"Da Vinci wird in Bern als Erstes in der Urologie zur Anwendung kommen. Schon vor gut drei Jahren sei das Gerät bei der Insel-Leitung ein Thema gewesen, sagt der Chefarzt Urologie, Urs Studer. Diese habe das Geschäft dann wieder aktiviert, als der renommierte Urologe George Thalmann vom Zürcher Unispital abgeworben zu werden drohte. Thalmann blieb in Bern, nachdem ihm die Leitung der Urologie nach Studers Pensionierung 2010 zugesichert wurde.
'Da Vinci ist das erste Beispiel der neuen Freiheit am Inselspital', sagt Studer. Endlich sei es mit einer Spitalinvestition in Bern mal rasch gegangen. Seit Anfang des Jahres kann das grösstenteils kantonal finanzierte Unispital Investitionen von zwei Millionen Franken selber beschliessen. Vor dem neuen Spitalversorgungsgesetz betrug der Rahmen eine Million. Die genauen Kosten will Studer nicht nennen. Der Preis sei Teil eines 'Deals' mit der Herstellerfirma. So führe die Insel als Teil der Abgeltung Kurse durch, was angesichts des internationalen Echos aber positiv sei."

Druck von der Strasse

"Der Druck für die Schlüssellochchirurgie komme von der Strasse, nicht von den Herstellerfirmen, sagt Thoraxchirurg Ralph Schmid. Wenn Roboter Eingriffe schonender machen könnten, 'gehen die Leute dahin, wo die Maschinen sind.' Die Hirslanden-Klinik Zürich hat für Prostatabehandlungen einen Vertrag mit der Krankenkasse Helsana abgeschlossen. Dies zeige, dass Roboterchirurgie wegen der raschen Genesung auch für die Krankenkassen und letztlich die Gesundheitspolitik interessant sei, sagt Chef-Urologe Studer.
'Ein Meilenstein' sei die Erfindung der Schlüssellochchirurgie Anfang der Neunzigerjahre gewesen. Der Roboter sei nun die zweite Phase der Entwicklung. Studer betont aber: 'Ist der Chirurg hinter der Konsole nicht gut ausgebildet, nützt alle Technik nichts'."

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Quelle:
http://www.espace.ch

Hôpital : 'Y a-t-il une crise du bloc ?'

"C’est ce que se demande la nouvelle revue Hôpitaux Magazine.
Le trimestriel consacre un dossier au sujet, et publie notamment un entretien avec le Pr Guy Vallancien, chef du service d’urologie à l’Institut mutualiste Montsouris, à Paris. Le praticien revient sur son rapport sur l’état de la chirurgie en France, et déclare : 'Je voudrais dire que contrairement à ce qui a été dit dans la presse, le rapport ne dit pas qu’il faut fermer les structures [qui réalisent moins de 2 000 actes par an]'.
'On a simplement indiqué qu’il y avait des blocs opératoires en sous-activité chronique et avec un nombre insuffisant de chirurgiens. On sait dans le métier que ceux qui travaillent bien sont ceux qui répètent régulièrement leurs gestes', poursuit Guy Vallancien.
Le spécialiste note que 'ce rapport a fait beaucoup parler. [...] Il a fait râler ceux qui s’étaient engagés sans trop savoir pourquoi dans la voie du maintien forcené de leur bloc opératoire et de leur maternité. Le tout bien souvent sous la pression des médecins mêmes de l’hôpital qui s’appuient sur les associations de défense des usagers qui elles, ne savent pas forcément quels sont les risques encourus par la population lorsqu’on maintient un petit service de chirurgie'.
Guy Vallancien ajoute que 'maintenir un petit service de chirurgie, c’est risqué ! [...] Il faut reconnaître que le chirurgien qui sait tout faire, c’est fini ! La spécialisation est passée par là et aucun Français ne souhaite vraiment être opéré aujourd’hui par quelqu’un qui fait à la fois les yeux, la tête, le thorax et l’abdomen ! Or, si l’on veut exercer dans une spécialité, il faut aussi être en nombre suffisant pour assurer la continuité des soins.'
Le praticien estime enfin qu’'il y a de la résistance parce que les Français sont traditionalistes. Très inventifs isolément, totalement figés collectivement ! Il y a de ce point de vue là une responsabilité évidente des médecins et des élus. Les premiers responsables de cette inertie sont en effet les médecins, notamment les chirurgiens qui ont été parfois en première ligne dans ces combats pour garder leur emploi'.
Hôpitaux Magazine publie en outre un texte du Pr Marc Zerbib, chirurgien urologue à l’hôpital Cochin, sur 'le métier de chirurgien'.
Le praticien écrit notamment que 'le chirurgien était il y a une trentaine d’années le roi de l’hôpital, il en est aujourd’hui le pigeon : celui qui a eu tort de s’engager dans une profession qui a si peu d’avantages pour tant d’inconvénients'.
'Mais je crois que ces difficultés relèvent d’une phase transitoire. Le métier de chirurgien est en mouvement rapide, il se transforme et va nécessairement progresser par le renouvellement des techniques dans les années à venir. La vocation va réapparaître, du moins on peut l’espérer', poursuit Marc Zerbib."

Source :
Hôpitaux Magazine numéro 1
Revue de presse rédigée par Laurent Frichet (Médiscoop)

France : quatre millions d'euros pour une campagne nationale contre le cancer

L'actu française vue de la Chine :

"La France vient de lancer une campagne nationale pour modifier l'image du cancer souvant associé à la mort et la souffrance, avec un investissement total de quatre millions d'euros, a-t-on appris lundi auprès de l'Institut national du cancer (INCa).

Lors de la campagne, une cinquantaine de films seront diffusés à la télé ou sur le site de l'INCa, alors que quelque 30.000 affiches seront distribuées dans tout le pays.

Selon l'INCa, 800.000 Français vivent aujourd'hui avec le cancer et deux millions en ont eu. Le cancer tue en France 150.000 personnes chaque année, et il est responsable d'un décès sur trois chez l'homme et d'un sur quatre chez la femme.

'Une des manières de limiter la mortalité, c'est de regarder la maladie en face', a-t-on estimé à l'INCa, qui considère également cette campagne comme une occasion de promouvoir la prévention et le dépistage de la maladie."

Source :
Les nouvelles à travers la Chine et le monde

Microsoft Robotics Studio offre une plate-forme de développement commune

REDMOND, Washington, December 13 /PRNewswire/ --

"Parmi les nombreuses innovations remarquables de l'industrie robotique - des robots de surveillance désamorceurs de bombes aux bras robotiques pratiquant des opérations de chirurgie - un défi subsiste concernant le manque d'une plate-forme de développement commune qui permettrait aux développeurs de créer facilement des applications robotiques pour des plates-formes matérielles variées. Aujourd'hui, Microsoft Corp (Nasdaq : MSFT) comble cette lacune avec la sortie de Microsoft(R) Robotics Studio, un nouvel environnement de développement basé Windows(R) destiné à la création d'un logiciel robotique pour une large gamme de plates-formes matérielles. Microsoft lance également un nouveau programme de partenariat comprenant les applications activées pour Microsoft Robotics Studio, des services et des robots de vendeurs logiciels indépendants, des prestataires de service, des vendeurs de composants matériels et des fabricants robotiques. Plus de 30 sociétés ont déjà promis leur soutien à la nouvelle plate-forme d'exécution et de développement robotique, qui est disponible pour le téléchargement et l'évaluation sur http://microsoft.com/robotics."

"'Microsoft nous aidera à développer la portée de l'interface ouverte iRobot Roomba pour toucher une communauté de développeurs plus large', a déclaré Helen Greiner, co-fondatrice et présidente d'iRobot. 'Une plate-forme de développement commune telle que Microsoft Robotics Studio aidera à revitaliser l'industrie robotique et encouragera plus de développeurs à concevoir de nouvelles applications robotiques'.

L'environnement Microsoft Robotics Studio est une plate-forme de développement robotique de bout en bout extensible, qui inclut les éléments suivants :

-- Un langage de programmation visuel qui permet aux non-programmeurs de
programmer des robots facilement en utilisant un environnement de type
glisser-déposer
-- Un outil 3-D qui simule des applications robotiques dans des
environnements virtuels basés sur un environnement physique, en
utilisant le moteur PhysX(TM) sous licence de AGEIA(TM) Technologies
Inc.
-- Un moteur d'exécution léger orienté services qui permet aux
applications de communiquer avec une large gamme de matériel

(...)

Avec Microsoft Robotics Studio, les applications robotiques peuvent être développées en utilisant une sélection de langages de programmation, y compris ceux de Microsoft Visual Studio(R) et Microsoft Visual Studio Express (Visual C#(R) et Visual Basic(R)), qui peuvent être téléchargés gratuitement, ainsi que Microsoft IronPython. Les autres langages compatibles avec l'architecture basée services de Microsoft Robotics Studio sont également pris en charge.

Pour les amateurs, les étudiants et les chercheurs, Microsoft Robotics Studio est disponible en licence gratuite. Les développeurs robotiques commerciaux souhaitant générer des revenus avec des applications, services et robots basés sur Microsoft Robotics Studio peuvent obtenir des droits de licence de la plate-forme de développement à partir de 399 dollars. Les détails complets relatifs aux droits de licence sont disponibles sur le site Web de Microsoft Robotics Studio.

L'industrie robotique affiche un large soutien à Microsoft Robotics Studio

Microsoft Robotics Studio est maintenant compatible avec les applications, services et robots des sociétés suivantes : CoroWare Inc., fischertechnik, iRobot, KUKA Robot Group, Larsen & Toubro InfoTech Ltd., LEGO Group, Lynxmotion Inc., Parallax Inc., Phidgets Inc., RoboDynamics Corp., Robosoft, RoboticsConnection, Senseta, Sharp Logic, Surveyor et WhiteBox Robotics Inc. En outre, de nombreuses sociétés internationales de premier plan ont rejoint le programme de partenariat de Microsoft Robotics Studio avec l'objectif de livrer des applications, services et robots compatibles dans le futur. Ces sociétés incluent Braintech Inc., Camelot Robotics ApS, Cerebellum, ED Co. Ltd., Graupner, Hanulkid Co. Ltd., InTouch Health, JADI Inc., LG CNS, MicroInfinity, Mostitech Inc., RE2 Inc., RidgeSoft LLC, Robo3, SRI, VIA Technologies Inc. et Yujin Robot.

Microsoft continue également de travailler avec de nombreuses universités et institutions de recherche de premier plan dans le domaine de la robotique, notamment l'Institute for Personal Robots in Education( http://roboteducation.org) hébergé par Georgia Tech avec Bryn Mawr College et le Center for Innovative Robotics (http://www.cir.ri.cmu.edu) hébergé par Carnegie Mellon University.

(...)

REMARQUE : Microsoft, Windows, Visual Studio, Visual C# et Visual Basic sont des marques ou des marques déposées de Microsoft Corp aux États-Unis et/ou dans d'autres pays.

(...)

Site Web : http://www.microsoft.com

Source :
PR Newswire Europe Ltd.
Copyright 2006 PR Newswire Europe Limited.

Deux nouvelles distinctions pour les chercheurs de l'Inria Sophia

"Les Grand Prix de la Fondation d’entreprise EADS 2006 ont été attribués à Jean-Daniel Boissonnat, un des fondateurs de la Géométrie Algorithmique et Nicholas Ayache, un des spécialistes mondiaux en imagerie et robotiques médicales.

De nouveau le pôle d'excellence que constitue l'Inria Sophia est mis en valeur. Les Grand Prix de la Fondation d’entreprise EADS 2006 ont été attribués à deux de ses chercheurs. Des prix qui seront remis le 20 décembre à Paris, dans le centre de conférence de l'Institut Pasteur en présence de Louis Gallois, co-président exécutif d’EADS. Pour Jean-Daniel Boissonnat, le 'Grand Prix des sciences de l'information et applications' lui est décerné au titre de la 1ère Division (physique, mécanique, informatique, sciences de l'univers). Pour Nicholas Ayache les applications qui lui ont valu cette distinction relèvent de la 2ème Division (chimie, biologie, médecine)."

"Jean-Daniel Boissonnat, né en 1953, est diplômé de l'Ecole Supérieure d'Electricité. Directeur de recherche à l’INRIA, il dirige actuellement la plus importante équipe française de Géométrie Algorithmique, Geometrica, basée à Sophia Antipolis. C'est l'un des fondateurs de cette discipline de l'Informatique qui traite des propriétés algorithmiques des objets géométriques. Il s'agit de comprendre comment on peut représenter des formes géométriques de dimension quelconque dans un ordinateur, les manipuler, effectuer des calculs à partir de celles-ci. Les principales applications de la géométrie algorithmique sont la visualisation et les applications en synthèse d'images, la conception assistée par ordinateur et ce qu'on appelle l'ingénierie inverse, la robotique, la modélisation des objets naturels notamment en médecine, biologie ou géologie, enfin les maillages pour le calcul scientifique.

D'autre part, Jean-Daniel Boissonnat est l’auteur de nombreuses publications sur le sujet et notamment d’un livre de référence 'Algorithmic Geometry'. Outre ses travaux théoriques, ce chercheur est au centre d'un effort collaboratif très important regroupant sept sites en Europe et en Israël, effort qui a abouti après une décennie à une bibliothèque Open Source, CGAL, de programmes certifiés de géométrie algorithmique. Cette bibliothèque, unique au monde, permet de nouveaux développements, notamment industriels, sur des bases solides comme en témoigne la création en 2003 par l'un de ses anciens élèves Andreas Fabri de la société GeometryFactory.

Il est aussi co-auteur de trois brevets dont l'un avec le Professeur Alain Carpentier sur l'application de la géométrie algorithmique à la chirurgie robotisée.

Plus d'infos : www.inria.fr/recherche/equipes/geometrica.fr.html

Nicholas Ayache, né en 1958, est diplômé de l'Ecole des Mines de St. Etienne. Il a passé sa thèse d'Etat à Paris en 1988. Directeur de recherche à l’INRIA, il dirige actuellement l’une des plus importantes équipes françaises dans le domaine de l'analyse et de la simulation des images biologiques et médicales, basée à Sophia Antipolis. C'est un des meilleurs spécialistes mondiaux en imagerie et robotique médicales. Il a introduit ces disciplines à l’INRIA en 1989 en créant les projets Epidaure puis Asclépios qui sont devenus des laboratoires phares au niveau mondial. Il a aussi contribué à structurer cette jeune discipline en France et à l’étranger.

C'est un excellent scientifique dont les travaux ont un impact industriel majeur, c'est enfin un homme qui apporte la plus grande importance à la formation des jeunes scientifiques et ingénieurs. L'influence de ses activités est très importante dans son domaine scientifique et technologique où il est un des leaders au plan international. Il excelle en recherche, dans le domaine du transfert et de la valorisation, dans l'encadrement doctoral et dans la direction de grands projets. Il a une connaissance intime du milieu de la recherche et de l'industrie en imagerie et robotique médicales, à la confluence des problèmes de santé et des technologies de l'information et de la communication, avec tous les enjeux technologiques, scientifiques et sociétaux qui s'y attachent.

Nicholas Ayache a toujours conduit ses activités de recherche avec un réel souci de leur application et de leur valorisation. En témoignent le dépôt de 9 brevets dont 6 sont licenciés dans l'industrie et la participation active (comme co-fondateur pour 4 d'entres elles) à la création de plusieurs start-up. Nicholas Ayache a dirigé 41 thèses soutenues entre 1992 et 2006. Il dirige ou co-encadre 8 thèses actuellement. Ceci a largement contribué à l’essor de cette nouvelle discipline."

Plus d'infos : www.inria.fr/recherche/equipes/asclepios.fr.html

Source :
http://www.competence06.com

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Source:
www.amazon.com

Première chirurgicale au Canada

Une patiente du centre de soin St Joseph a été la première au Canada à subir une hystérectomie assistée par un robot. L'opération, qui comporte la suppression de l'utérus, a été effectuée le 28 juillet par le Dr. Queena Chou, un gynécologue de St Joseph et chercheur au Lawson Health Research Institute, et le Dr. Akira Sugimoto, un oncologiste gynécologique du London Health Sciences Centre.


"Un robot de type da Vinci -issu de la technologie chirurgicale américaine et du programme de recherche avancé en robotique- a été utilisé (...) ( une technique qui permet au chirurgienn d'enlever l'utérus à l'aide d'instruments minuscules à travers une petite coupe dans l'abdomen).

Connue également sous le nom de chirurgie invasive, la technique permet normalement aux patients de récupérer plus rapidement et de quitter l'hôpital plus tôt."
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Source :
www.vieartificielle.com

Le ministère de la Santé joue aux chaises musicales

Nombreux départs et arrivées à des postes clés dans le secteur sanitaire.


"C'est la rentrée au ministère de la Santé. Mais aussi la ... sortie. Avec beaucoup de départs-nominations à des postes clés. Une chasse aux sorcières à quelques mois des présidentielles ? Nullement. Plutôt un ensemble de facteurs, liés à des raisons personnelles, mais aussi au fait que le ministre de la Santé, Xavier Bertrand, aujourd'hui bien installé à son poste, entend imposer sa marque. Institut national du cancer: c'était en plein mois d'août. Le professeur David Khayat annonçait son départ de la présidence de l'Inca, où il avait été nommé par Jacques Chirac en 2005. Un départ précipité de cette institution phare, conçue comme le vaisseau amiral du nouveau dispositif français de lutte conte le cancer."

"Si David Khayat avait réussi en quelques mois à jeter les bases de cette nouvelle structure, son manque de diplomatie et son goût prononcé des médias lui auront été fatals. D'autant que de méchantes rumeurs couraient sur son train de vie, toutes démenties par un rapport de l'inspection des finances. Le professeur Dominique Maraninchi, directeur de l'institut Paoli-Calmettes à Marseille, va le remplacer. La quasi-totalité des membres du conseil d'administration de l'Inca l'ont proposé la semaine dernière. Et le décret présidentiel, signé par les ministres de la Santé et de la Recherche, devrait être publié ces jours-ci. Le choix de Dominique Maraninchi devrait être bien accepté dans le milieu, tant ce cancérologue marseillais s'est révélé efficace pour la création de la cancéropole de la région Provence-Alpes-Côte d'Azur. Proche du milieu associatif, en particulier de la Ligue nationale contre le cancer, il a été ainsi l'un des acteurs des tout premiers états généraux des malades du cancer en 1999. A ses côtés, Edouard Couty ­ longtemps directeur des hôpitaux et magistrat à la Cour des comptes ­ devrait prendre la direction générale (...)".

Source :
Libération
Article rédigé par Eric Favereau
© Libération

Institut für Robotik und Mechatronik

Vision:
"Today in robotics, computer vision in a broad sense can be regarded as the key technology for realizing systems with an enhanced level of autonomy. In this domain, we tackle problems from a wide methodological range, from image-based tracking to scene understanding and world modeling. With such a broad scope, we can address application demands as diverse as rapid visual servoing and flexible adaptive behavior for a robot system, or generation of photo-realistic representations in a virtual-reality context."

==> Access the website of "Institut für Robotik und Mechatronik": click here

L'Amicale des Praticiens et Correspondants de l'Hôpital Européen Georges Pompidou

L'Amicale des Praticiens et Correspondants de l'Hôpital Européen Georges Pompidou est dédiée aux nouvelles technologies au service de la santé.


==> http://www.aphegp.org/